Notruf 112 – aber richtig!

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„Mir passiert schon nichts“ diesen Spruch müssen sich Feuerwehrleute immer wieder anhören, doch in eine solche Situation kann man schneller kommen als sie Denken.

Im Schnitt gehen über 300 Notrufe pro Tag alleine bei der Leitstelle der Feuerwehr Minden ein.

Damit sie wissen, was von Ihnen verlangt wird, haben wir hier noch mal die 5 wichtigsten Fragen aufgelistet.

 

Was ist passiert?

Bitte beschreiben Sie das Ereignis ohne große Umschweife. Versuchen Sie, dass sich vor Ihnen darstellende Notfallbild möglichst sachlich wieder zugeben.

 

Wo ist es passiert?

Nennen Sie unbedingt den genauen Ort, an dem Hilfe benötigt wird. Geben Sie dabei nicht nur Straße und Hausnummer, sondern auch den Namen der Stadt oder Gemeinde sowie dessen Ortsteil an. Fragen Sie möglichst andere Passanten, wenn Sie keine Ortskenntnis haben. Bedenken Sie: Je genauer die Ortsangabe ist, desto schneller kann Hilfe eintreffen.

 

Wie viele Personen?

Wie schwer sind die Verletzungen bei Unfällen (dazu braucht man kein Mediziner zu sein – beschreiben Sie einfach, was Sie erkennen können). Wie viele Personen sind verletzt? Sind bei Unfällen Personen eingeklemmt oder läuft Kraftstoff aus? Sind besondere Fahrzeuge in einem Unfall verwickelt wie z.B: Gefahrguttransporter oder Busse. Riecht es an einer Einsatzstelle nach Gas? — All diese Beispiele sind äußerst wichtige Hinweise, damit schnelle Hilfe auch möglichst effizient zum Einsatz kommen kann.

 

Wer meldet?

Geben Sie ihren Vor – und – Zunamen an. Auf Aufforderung auch Ihre Adresse oder die Telefonnummer, von der aus Sie anrufen.

 

Warten auf Rückfragen!

Trotz bester Vorsätze kann jedem von uns in der emotionalen Erregung ein wichtiges Detail des Notrufes verloren gehen. Deshalb machen Sie es sich zur wichtigsten Grundregel, erst aufzulegen, wenn die Feuer- und Rettungsleitstelle das Gespräch beendet hat. Sollten Sie etwas vergessen haben, kann man Sie noch danach fragen.

 

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